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Beitrag aktualisiert am 11.03.2018

Sicherheitstechnik und Einbruchstatistik

2016 ist die Zahl der angezeigten Wohnungseinbrüche in Deutschland laut Kriminalstatistik erstmals seit zehn Jahren um etwa 10 % auf rund 150.000 Fälle zurückgegangen. Dies hat wohl damit zu tun, dass sich die Bürger endlich mit geeigneter Sicherheitstechnik zur Wehr setzen und Täter abschrecken. Grund zur Entwarnung gibt es dennoch nicht.

Die Basis eines guten Einbruchschutzes sollte mechanische Haussicherheit sein. Besonders Türen und Fenster sollten höchstmöglichen Widerstand gegen Aufhebeln mit Schraubenziehern oder ähnlichem Werkzeug bieten. Zusätzlich kann man die Sicherheit durch Profi-Alarmsysteme oder wenigstens durch für "gut" befundene Alarmsysteme zum Selbsteinbau erhöhen. Alarmanlagen entdecken in der Regel Einbruchsversuche und halten Einbrecher von ihrem Vorhaben ab. Alarmanlagen sollten das VdS-Prüfsiegel der deutschen Versicherungswirtschaft besitzen.

Je nach zu schützender Objektgröße kann oder sollte der Schutz aus mehreren Komponenten bestehen. Manche Alarmsysteme bieten mitunter auch "Smart-Home-Funktionen", d.h. Sie können neben den Einstellungen für das installierte Alarmsystem auch das Öffnen/Schließen elektrischer Rollos oder das Ein-/Ausschalten integrierter Lichtsysteme mit dem Smartphone/Tablet bedienen. Vielleicht haben Sie auch eine oder mehrere Überwachungskameras (WLAN/WIFI indoor/outdoor) zusätzlich eingebaut, die Ihnen selbst im Urlaub z.B. bei Bewegungserkennung in Ihrem Zuhause Mails mit Foto/Video auf das Smartphone schicken können. Die Ausschöpfung dieser Möglichkeiten setzt jedoch breit gestreutes Fachwissen voraus.

Weitere Informationen erhalten Sie bei "wir-machen-deutschland-sicher.de" (Firma TELENOT)


Sicherheit in Wohnung und Haus

Nicht nur zur Urlaubs­zeit ist der Schutz vor Einbrechern wichtig. Alarm­anlagen, die zum Selbst­einbau angeboten werden, versprechen viel, bringen allerdings oft wenig. Zwei von vier getesteten Anlagen schnitten im aktuellsten Test (10/2017) bei Stiftung Warentest sogar mit "mangelhaft" ab. Sicher­heits­lücken oder die komplizierte Hand­habung sollten potentielle Käufer dazu bringen, sich vor einem Kauf genauestens zu informieren. Derzeit wird als Testsieger zwar immer noch das Alarm­system "SmartVest" der Firma Abus empfohlen, das aber mit der Note "akzeptabel" kein hundertprozentiges Ergebnis erreichte. Das Smartvest-System besteht aus der Alarmzentrale, Alarmzentrale mit Innensirene, einer App für das Smartphone, einer Funkfernbedienung, einem Funkbedienteil, Funk-Bewegungsmeldern, Funk-Öffnungsmeldern, Rauch-/Hitzemelder, Funk-Steckdosen, Funk-Außensirene, Innenkamera mit Rundumsicht, Außenkamera mit Nachtsichtfunktion, Video-Überwachungsset mit Touchdisplay. Allein an der Anzahl der erhältlichen Geräteteile kann man die Kombinationsmöglichkeiten abschätzen. Die etwas mager ausgestattete Basisversion kostet ca. 280 € (gesehen bei Amazon). Für das Stiftung Warentest Einfamilien-Testhaus wären Kosten in Höhe von mindesten 417 € bis 1244 € nötig, um einen immer noch unzureichenden Schutz zu erhalten.

Kaum echter Schutz vor Einbruch

Während der Alarm per Telefon und Sirene im Test bei allen Geräten gut funktionierte, zeigten sich oft erhebliche Schwach­punkte beim Schutz vor Sabotage und externen Angriff durch Hacker. Doch auch andere Alarmsysteme haben ihre Mängel. So warnen manche Systeme beim "Scharfstellen" nicht, wenn vergessen wurde, ein Fenster oder die Terrassentür zu schließen.

Umständliche Handhabung in den meisten Fällen

Die Bedienbarkeit erwies sich als weiteres Manko der Geräte. Per Tastatur muss sich der Nutzer durch unüber­sicht­liche Menüstrukturen quälen und für die vielen Einstel­lungen umständlich Zahlencodes eintippen. Ein Modell verfügt nicht einmal über das sonst übliche Mini­display. Intuitiv ließ sich keine der getesteten Anlage bedienen. Statt­dessen muss man sich durch komplizierte Anleitungen hindurch­kämpfen. Bei der Abus-Anlage sind es stolze 150 Seiten!

Fehlalarme nerven und können Geld kosten!

Bei professionellen Alarmanlagen gibt es tech­nische Lösungen gegen falschen Alarm. Bevor Bewohner einen alarm­gesicherten Über­wachungs­bereich betreten, müssen sie die Anlage entschärfen. Die geprüften Sets bieten diese Sicherheit nicht. Wer das "Entschärfen" vergisst, läuft selbst in den Über­wachungs­bereich und löst damit die schrille Innensirene oder gar eine im Außenbereich montierte Sirene aus. Es wird daher geraten, in der Testphase eine Anlage so einzustellen, dass nur stiller Alarm ausgelöst wird, d.h. das Mobiltelefon wird automatisch angerufen. Ansonsten drohen Kosten für einen Polizeieinsatz bei Fehlalarm.

Der Nachbar und einbruchgehemmte Fenster und Türen sind der beste Schutz 

Noch können Alarmanlagen zum Selbsteinbau nicht überzeugen. Wir hoffen, Ihnen nach der Herbstausgabe der Stiftung Warentest bessere Informationen liefern zu können.


Ein relativ teures Alarmsystem ist die Alarmanlage Apollo 11. Ursprünglich in den 90er Jahren durch den Erfinder mit patentiertem Dual-Hermetic-Sensor ausgestattet, besitzt das Gerät nun zusätzlich einen Triometic-Sensor und damit ein sehr hohes Schutzniveau.


 



Auf folgender Seite erhalten Sie ausführliche Informationen durch den Vertragshändler in Bayern:
https://www.wilfling-sicherheitstechnik.de

Mit der Größe einer Stadt steigt leider oft auch die Einbruch­s­häufigkeit. Um dieser Bedrohung entge­gen­zu­wirken, bietet die Firma Wilfing Sicherheitstechnik ein professionelles erweiterbares Alarm­system für Einbruch- und Brand­schutz für Ihr Haus oder Ihre Wohnung an.

Das Alarm­system APOLLO 11 überwacht zentral alle Räume eines Objektes. Diese drahtlose Funk-Alarm­anlage sichert die gesamte "Außenhaut" Ihres Objekts ab, wie die Fenster und die Türen. Die Einbruch­mel­de­anlage kann mit einem zusätz­lichen GSM-Telefon­wähl­gerät, Funk-Rauch­meldern oder Funk-Bewegungs­meldern nachge­rüstet werden. Ein Innen­si­gnalhorn von bis zu 110 dB (im Liefer­umfang enthalten) gibt in 6-fachem Ton Alarm, sollte ein Eindringling versuchen, ins Objekt einzu­dringen. Die 24-Stunden-Notstrom­ver­sorgung verschafft Ihnen auch im Fall eines Strom­aus­falles die Möglichkeit, Ihr Objekts optimal abzusi­chern.

Apollo 11 Alarmanlage
Einige Stärken des APOLLO 11 Alarmsystems: 

Einfaches Ein- und Ausschalten über mitge­lie­ferten Handsender.  
Monta­gefrei und deshalb kein Schmutz, kein Bohren und keine Kabel­ver­legung.
Dutzende Tür- und Fenster­kon­takte für die Rundum-Überwa­chung sind überflüssig.

Die Alarm­anlage sichert Ihr Haus über Funk, DUAL-HERMETIC und TRIOMETIC, was die Montage dieses Alarm­systems verein­facht. So kann dieses Alarm­system ganz einfach in Ihr Haus integriert werden und für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgen.



Folgende Vorteile werden genannt:


  • Absicherung aller Glasflächen ohne Glasbruchmelder 
    und Fensterkontakten 
  • Absicherung über mehrere Etagen, Stockwerke
  • Gesichert gegen Sabotage
  • Kein Internet- oder LAN-Anschluss notwendig
  • Innovative Technologie in der Bedienung, Sicherheit, Installation und Wartungsaufwand
  • 1000 qm können gesichert werden
  • Flexibel und schnell erweitert
  • 4 Jahre Garantie
  • Deutsche Technik
  • Konkurrenzlos in der Triometik und den zusätzlichen Dual-   Hermetic-Sensoren
  • 24 Std. Notstromversorgung
  • Externe Anschlussmöglichkeiten für Außenalarmsirene, automatisches GSM-Telefonwählgerät, 12 V zur freien Verfügung (für evtl. Steuerung des Außenbereichs)


Kosten: Mehrere Tausend Euro  

Montagezeit ca. 1 Std.
Fachfirma zur Installation erforderlich


Preiswerte Alternativen

Olympia Protect 9630 / 9661 (Basisstation schwarz)

Das Alarmsystem der neuesten Generation

mit 2 Tür-/Fensterkontakten,
1 Fernbedienung

Preis: ca. 112 €


Olympia Protect 9630


Grundausstattungs-
merkmale der
Olympia Protect 9630:

- Drahtloses GSM-Alarmanlagen-Set mit Notruf-und Freisprechfunktion                    
- Model Protect 9630
- Integrierte GSM-Telefonwähleinheit (Quad-Band)
- Großes beleuchtetes LC-Display mit je 13-stelliger numerischer und alphanumerischer Anzeige
- Displaybeleuchtungsfarbe entsprechend Alarmstatus in blau oder gelb
- Freisprechen / Raumüberwachung  an der Basiseinheit
- Bis zu 10 Rufnummern programmierbar
- Automatische Wahl der nächsten Rufnummer bei „besetzt“ oder Weiterleitung auf Mailbox
- Akustischer Alarm über eingebaute Sirene (abschaltbar)
- Alarmbenachrichtigung auf externe Telefone (z. B. Mobiltelefone) programmierbar
- Telefonischer Alarm mit automatischer Ansagefunktion
- Maximale Aufnahmezeit für Ansage bis zu 4 Minuten
- Einzelansage für jeden Sensor mit bis zu max. 10 Sekunden Länge
- Warnung bei niedrigem Ladezustand der Batterien
- Stromausfallsicherung in der Basiseinheit (bis zu 6 Stunden)
- Alarm-Modus - Lautloser Modus – Zuhause Modus – Unscharf Modus – Raumüberwachung – 
- Freisprechen von externen Telefonen ein-/ausschaltbar
- Integrierte GSM-Antenne und Anschluss für optionale externe GSM-Antenne
- Wandbefestigung möglich
Ausbaufähig für den Betrieb von bis zu max. 32 Sensoren
- Einfache Einbindung der optionalen Sensoren im Plug & Play-Verfahren

Lieferumfang:     
1 Basiseinheit, 2 Tür-/Fensterkontakte, 1 Fernbedienung, 1 Netzadapter, 
Batterien, Montagematerial, Bedienungsanleitung

weitere Informationen diirekt auf der Webseite des Herstellers: 
http://www.olympia-vertrieb.de


Olympia Protect 9878
(Basisstation weiß)

mit erweitertem Zubehör

Lieferumfang:     


1 Basiseinheit,

4 Tür-/Fensterkontakte,

1 Bewegungsmelder,

1 Außensirene, 1 Fernbedienung, 1 Netzadapter, Batterien,

Montagematerial, Bedienungsanleitung



Preis: ca. 160 €
Olympia Protect 9878

Olympia Protect 9881 

incl. IP-Indoor-Kamera

Lieferumfang:     


1 Basiseinheit,

4 Tür-/Fensterkontakte,

1 Bewegungsmelder,

1 IP-Kamera,
1 Fernbedienung,

1 Panikknopf,

1 Netzadapter, Batterien, Montagematerial, Bedienungsanleitung



Preis: ca. 333 €







Abus Privest FU9010 Funkalarmsystem

"befriedigend" (92,7%) alter Testsieger der Stiftung Warentest 

Contra: teures Zubehör

Preis: ca. 100 € bei Amazon
(Basisversion)

Abus Privest


Abus Smartvest  Funkalarmsystem

Mit "befriedigend" neuer Testsieger der Stiftung Warentest (10/2017)

Erhältlich sind: Alarmzentrale, Alarmzentrale mit Innensirene, einer App für das Smartphone, einer Funkfernbedienung, einem Funkbedienteil, Funk-Bewegungsmeldern, Funk-Öffnungsmeldern, Rauch-/Hitzemelder, Funk-Steckdosen, Funk-Außensirene, Innenkamera mit Rundumsicht, Außenkamera mit Nachtsichtfunktion, Video-Überwachungsset mit Touchdisplay

Preis: ca. 280 € für die Basisversion

contra: sehr teures Zubehör






Beispiel für eine Überwachungskamera (WLAN/WiFi Outdoor)


Wasserdicht (IP67)

Diese Kamera der Marke VStarCam zeigt Full HD-Bilder (1080P); Infrarot-LED-Licht; korrosionsfreies Metallgehäuse; unterstützt die Betriebssysteme Android, IOS, Windows; Fernzugriff über WiFi möglich; Aufzeichnung auf TF-Karte (bis 128 GB) möglich; bei Bewegungserkennung werden Alarm-Nachrichten und Bilder über den Router per Pushnachricht auf das Smartphone gesendet; bis zu 16 Kameras lassen sich in das System einbinden.

Preis: ca. 70 € (z.B. Amazon)

Die VStarCam C16S stammt aus chinesischer Produktion, die Aufnahmen sind von sehr guter Qualität. Leider ist die Übersetzung ins Deutsche im "User Manual" weniger gut gelungen und dadurch teilweise verwirrend. Im Internet existieren aber einige hilfreiche Tutorials, mit deren Hilfe man eine Selbstmontage bewerkstelligen kann. Außerdem funktioniert der Support (per E-Mail auf Englisch) recht gut.
Wichtig nach der Installation: Zugangsname und Passwort sofort ändern!

Produktvideos und

Produkttests



Bevor Sie sich aber für ein System entscheiden, informieren Sie sich evtl. über Produktvideos, was die Alarmanlage angeblich alles kann, aber auch bei renommierten TV-Sendern über gravierende Nachteile der einzelnen Systeme. Ihr Fazit wird sein, dass nicht das billigste System auch die beste bzw. sicherste Lösung bietet. In vielen Fällen ist mit Folgekosten (z.B. Wartungsvertrag oder SIM-Karte) zu rechnen.

Informationen erhalten Sie auch bei der Polizei und beim guten Fachhandel.

Nachfolgend zwei externe Links auf YouTube zu diesem Thema

1. Produktinformation zu Olympia Protect (Werbevideo)
    https://youtu.be/fI8U8e9ky7A

2. Kritischer Videobeitrag des WDR zu Sicherheitssystemen vom Discounter
    https://youtu.be/5J4rqNRuads



Weitere Alarmanlagen werden wir an dieser Stelle demnächst vorstellen.






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